High-Flow-Filter für die Bioreaktor-Medienfiltration: Auswahl & Spezifikation
Prozess & Hintergrund
Zellkulturmedien, Puffer und Prozessflüssigkeiten werden vor den finalen sterilisierenden Filtern, die den Bioreaktor speisen, vorfiltriert. Die Entfernung von Grobpartikeln schützt diese teuren Endfilter und stabilisiert den Durchsatz.
High-Flow-Vorfilter führen große Chargenvolumina durch wenige Gehäuse, verkürzen die Filtrationszeit und reduzieren die Zahl der Endfilterwechsel über eine Kampagne.
Filtrationsanforderungen
- Vorfiltration typisch 1–5 µm vor den Sterilfiltern
- Extraktarmes, dokumentiertes Medium für Bioprocessing
- Hohe Kapazität, um große Chargen ohne Wechsel abzuschließen
- Konstante, validierte Leistung
Empfohlene Spezifikation
| Parameter | Empfehlung |
|---|---|
| Feinheit | 1–5 µm |
| Medium | PP (dokumentiert, extraktarm) |
| Länge | 40" oder 60" |
| Dokumentation | EN 10204 3.1 auf Anfrage |
| Schnittstelle | 226 / O-Ring (gehäuseabhängig) |
Häufige Auswahlfehler
- Vorfilter-Feinheit zu grob wählen, um den Sterilfilter zu schützen
- Extractables-/Dokumentationsbedarf des Bioprocessing übersehen
- Auf Durchschnitts- statt volles Chargenvolumen auslegen
Häufige Fragen
Wo sitzt ein High-Flow-Vorfilter im Bioprocessing?
Vor dem finalen sterilisierenden Filter, um Grobpartikel aus Medien und Puffern zu entfernen und dessen Standzeit zu schützen und zu verlängern.
Welche Feinheit wird verwendet?
Meist 1–5 µm, gewählt zum Schutz des nachgelagerten Sterilfilters bei Abschluss großer Chargen ohne Wechsel.
Ist Dokumentation verfügbar?
Ja — dokumentiertes, extraktarmes Medium mit EN 10204 3.1 Dokumentation kann auf Anfrage geliefert werden.
Mehr erfahren
Weitere Teilanwendungen
Das passende Element für diesen Einsatz spezifizieren
Senden Sie uns Ihre Betriebsbedingungen – wir empfehlen ein kompatibles High-Flow-Filterelement.