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High-Flow-Filter für die Kondensatfiltration: Auswahl & Spezifikation

Prozess & Hintergrund

Kondensatströme aus Gasaufbereitung und Kraftwerken führen Korrosionsprodukte (Eisenoxide), Kohlenwasserstoffe und Feinstoffe mit, die vor Wiederverwendung oder Rückführung in den Kessel entfernt werden müssen.

High-Flow-Filtration in der Kondensatleitung schützt Pumpen, Wärmetauscher und nachgelagerte Ionentauscher- oder Membranstufen. Großformatige Elemente bewältigen die hohen Volumenströme bei niedrigem, stabilem Differenzdruck.

Filtrationsanforderungen

  • Feinpartikelkontrolle, oft 1–5 µm je nach Empfindlichkeit nachgelagerter Stufen
  • Absolut bewertetes Medium, wo Eisenoxidentfernung kritisch ist
  • Thermische Verträglichkeit mit warmem Kondensat
  • Gefaltete Außen-nach-innen-Bauweise für hohe Schmutzaufnahme

Empfohlene Spezifikation

ParameterEmpfehlung
Feinheit1–5 µm
MediumPP oder Glasfaser (absolut)
Länge40" oder 60"
BewertungAbsolut bevorzugt für Eisenentfernung
Schnittstelle226 / O-Ring (gehäuseabhängig)

Häufige Auswahlfehler

  • Nominales Medium verwenden, wo ein absoluter Beta-Wert für Eisenoxid nötig ist
  • Temperatur unterschätzen und ungeeignetes Medium wählen
  • Auf Durchschnitts- statt Spitzendurchfluss auslegen

Häufige Fragen

Absolut oder nominal für Kondensat?

Wo Eisenoxid-Entfernung nachgelagerte Ionentauscher oder Membranen schützt, liefert ein absolut bewertetes Glasfasermedium einen definierten Beta-Wert. Nominales PP genügt für gröbere Feststoffe.

Welche Feinheit für Kondensatpolishing?

Meist 1–5 µm. Feinere Werte verbessern den Schutz, erhöhen aber den Differenzdruck — die Feinheit an die Empfindlichkeit der Polishing-Stufe anpassen.

Warum High-Flow statt Standardkerzen?

Kondensatraten sind hoch; wenige große Elemente ersetzen Dutzende Kerzen und liefern stabilen Differenzdruck bei weniger Wechseln.

Das passende Element für diesen Einsatz spezifizieren

Senden Sie uns Ihre Betriebsbedingungen – wir empfehlen ein kompatibles High-Flow-Filterelement.