R+F

High-Flow-Filter für die Gasaufbereitung: Auswahl & Spezifikation

Prozess & Hintergrund

Gasaufbereitungsanlagen betreiben mehrere Flüssigkeitskreisläufe — Glykoltrocknung (TEG), Produktionswasser und Betriebsfluide — die jeweils Partikelkontrolle brauchen, um Kontaktoren, Pumpen und Wärmetauscher zu schützen.

High-Flow-Filterelemente bündeln diese Aufgaben in kompakten Gehäusen. Ihre große Fläche bewältigt die hohen Umlaufraten von Trocknungs- und Produktionswassersystemen bei niedrigem Differenzdruck.

Filtrationsanforderungen

  • Glykol-(TEG-)Filtration bei 5–10 µm gegen Fouling und Schäumen
  • Feststoffentfernung im Produktionswasser vor Injektion oder Entsorgung
  • Medium verträglich mit warmen, kohlenwasserstoffhaltigen Fluiden
  • Strömung von außen nach innen für Kapazität

Empfohlene Spezifikation

ParameterEmpfehlung
Feinheit5–20 µm
MediumPP oder Glasfaser
Länge40" oder 60"
StrömungsrichtungAußen nach innen
Schnittstelle226 / O-Ring (gehäuseabhängig)

Häufige Auswahlfehler

  • Kohlebett-Schutz in Glykolkreisläufen vernachlässigen
  • Medium wählen, das in kohlenwasserstoffhaltigen Fluiden quillt oder abbaut
  • Spitzenströme während Regenerationszyklen ignorieren

Häufige Fragen

Was wird bei der Glykoltrocknung filtriert?

TEG-Kreisläufe führen Kohlenwasserstoffe, Salze und Abbauprodukte. Ein 5–10-µm-Partikelfilter vor dem Kohlebett kontrolliert Schäumen und Fouling von Kontaktor und Reboiler.

Deckt ein Element den Produktionswasserbetrieb ab?

Großformatige High-Flow-Elemente bewältigen hohe Produktionswasserraten mit weniger Gehäusen als Standardkerzen und vereinfachen die Wartung in abgelegenen Anlagen.

Welches Medium für Gasaufbereitungsfluide?

PP eignet sich für die meisten warmen wässrigen und Glykol-Aufgaben; Glasfaser, wo ein engerer absoluter Wert nötig ist.

Das passende Element für diesen Einsatz spezifizieren

Senden Sie uns Ihre Betriebsbedingungen – wir empfehlen ein kompatibles High-Flow-Filterelement.