Nominalfiltration
Definition
Eine Filterfeinheit-Angabe, die einen ungefähren Abscheidegrad — meist 50–90 % — bei der genannten Feinheit angibt, ohne garantierten Einzeldurchlauf-Wert.
Nominalangaben beschreiben typisches, nicht garantiertes Verhalten und sind zwischen Herstellern nicht standardisiert. Ein „10 µm nominal“-Element hält je nach Durchfluss, Viskosität und Beladung etwa 60–90 % der 10-µm-Partikel zurück.
Nominalmedien sind wirtschaftlich für Grobklärung, Vorfiltration und Anwendungen ohne präzisen Trennschnitt. Wo reproduzierbare Qualität zählt, sollte stattdessen eine Absolutfeinheit spezifiziert werden.
Relevanz für die High-Flow-Filtration
R+F Polypropylen-High-Flow-Medien decken Nominalfeinheiten von 1–100 µm für wirtschaftliche Vorfiltration und allgemeine Flüssigkeitsklärung ab.
Weiterführend
Verwandte Begriffe
Eine Filterfeinheit-Angabe, die besagt, dass ein definierter Prozentsatz — typischerweise 99,9 % (Beta 1000) — der Partikel ab der Nennfeinheit in einem einzigen Durchlauf zurückgehalten wird.
Beta-Wert (β)Eine dimensionslose Kennzahl für den Abscheidegrad: das Verhältnis der Partikel einer bestimmten Größe vor zu denen nach dem Filter.
Filterfeinheit (Mikron)Die nominelle Partikelgröße in Mikrometern (µm), die ein Filter abscheiden soll — angegeben als Absolut- oder Nominalwert.
Polypropylen (PP) FiltermediumEin thermoplastisches Filtermedium, geschätzt für breite chemische Beständigkeit, geringe Kosten und Freiheit von Bindern oder Zusätzen.
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