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High-Flow-Filter für die Entsalzung (SWRO): Auswahl & Spezifikation

Prozess & Hintergrund

Seewasser-Umkehrosmoseanlagen (SWRO) nutzen Kerzenfiltration als letzte Barriere vor den RO-Membranen, nach Medien- oder Ultrafiltrations-Vorbehandlung. Ihre Aufgabe ist es, einen niedrigen, stabilen SDI an den Membranen zu garantieren.

High-Flow-Elemente eignen sich für die sehr großen Speiseströme von Entsalzungsstraßen und reduzieren Gehäuseanzahl, Platzbedarf und Wartung in korrosiver Seewasserumgebung.

Filtrationsanforderungen

  • Typisch 1–5 µm absolut zur SDI-Kontrolle an den Membranen
  • Bauweise verträglich mit salzhaltigem, korrosivem Speisewasser
  • Hohe Kapazität, um Störungen der Vorbehandlung abzufangen
  • Konstanter Schnitt zum Schutz hochwertiger Membranen

Empfohlene Spezifikation

ParameterEmpfehlung
Feinheit1–5 µm (absolut)
MediumPolypropylen (PP)
Länge40" oder 60"
BewertungAbsolut zur SDI-Kontrolle
Schnittstelle226 / O-Ring (gehäuseabhängig)

Häufige Auswahlfehler

  • Auf nominales Medium setzen, das SDI-Spitzen an die Membranen lässt
  • Korrosionsverträglichkeit der Hardware im Seewasser ignorieren
  • Für Störfälle der Vorbehandlung unterdimensionieren

Häufige Fragen

Welche Rolle hat der Kerzenfilter in SWRO?

Er ist die letzte Barriere vor den RO-Membranen und garantiert einen niedrigen, stabilen SDI auch bei kleineren Störungen der vorgelagerten Vorbehandlung.

Welche Feinheit bei der Entsalzung?

Meist 1–5 µm absolut, abgestimmt auf die SDI-Anforderung des Membranherstellers.

Warum High-Flow-Elemente für SWRO?

Entsalzungs-Speiseströme sind sehr groß; High-Flow-Elemente senken Gehäuseanzahl und Wartung in korrosiver Seewasserumgebung.

Das passende Element für diesen Einsatz spezifizieren

Senden Sie uns Ihre Betriebsbedingungen – wir empfehlen ein kompatibles High-Flow-Filterelement.