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Lösung · Energieerzeugung

Kraftwerkswasser-Filtration

Kraftwerke bewegen große Wassermengen: Zusatzwasser für den Wasser-Dampf-Kreislauf, Kühlwasser und Betriebswasser. Partikel, Korrosionsprodukte und Schwebstoffe in diesen Strömen verschmutzen Wärmetauscher, setzen Düsen zu und belasten nachgeschaltete Aufbereitung wie RO oder Ionenaustausch. High-Flow-Elemente filtrieren diese Mengen mit wenigen Gehäusen und langen Wechselintervallen.

Wo im Prozess

Typische Positionen sind Roh- und Zusatzwasser vor Vollentsalzung oder RO, Teilstromfiltration des Kühlwassers und Betriebswasser für Pumpen, Dichtungen und Sprühsysteme. Die Stufe entfernt Partikel und Schwebstoffe — keine gelösten Salze, Härte oder Kieselsäure; das ist Aufgabe der Wasseraufbereitung.

Was ohne adäquate Filtration schiefgeht

  • Partikel und Korrosionsprodukte verschmutzen Kondensatoren und Plattenwärmetauscher
  • Schwebstoffe verkürzen die Standzeit nachgeschalteter RO-Membranen und Ionenaustauscherharze
  • Kleine Kerzenbänke erfordern häufige Wechsel im laufenden Betrieb
  • Ungeplante Ausfälle sind teuer — die Filtration muss zwischen Revisionen zuverlässig laufen

So funktioniert es

  1. 1

    Feinheit festlegen

    Die Feinheit richtet sich nach den nachgeschalteten Aggregaten — im Referenzprojekt 15 µm absolut.

  2. 2

    Große Fläche je Element

    Ein plissiertes 40"-Element mit 12 m² Filterfläche hält den Druckverlust bei hohem Durchfluss niedrig.

  3. 3

    Partikel zurückhalten

    Partikel, Zunder und Schwebstoffe werden im plissierten Medium zurückgehalten.

  4. 4

    Wechsel nach ΔP

    Der Wechsel wird durch den Differenzdruck ausgelöst und lässt sich in Wartungsfenster legen.

Typische Filtrationsanforderungen

  • Definierte, reproduzierbare Partikelrückhaltung (absolute Feinheit, wo gefordert)
  • Hoher Durchfluss je Gehäuse bei niedrigem Differenzdruck
  • Lange Standzeit, um Wechsel mit Wartungsfenstern abzustimmen
  • Passgenaue Kompatibilität mit bestehenden Gehäusen

Warum High-Flow hier gewinnt

1Wenige großformatige Elemente statt vieler kleiner Kerzen
2Große Filterfläche für hohe Wassermengen
3Absolute Feinheiten für definierten Schutz der nachgeschalteten Aufbereitung
4Kompatible Ersatzelemente für bestehende Kraftwerksgehäuse

Auswahl- & Auslegungsfaktoren

Wasserstrom
Zusatz-, Kühl- oder Betriebswasser unterscheiden sich in Partikelfracht und benötigter Feinheit.
Feinheit
Nominal oder absolut, festgelegt durch die nachgeschalteten Aggregate — Referenz: 15 µm absolut.
Baulänge
40" oder 60", je nach Gehäuse und Volumenstrom.
Dichtung
Gewählt nach Wasserchemie und Temperatur — Referenz: Buna-N.

Auslegung & Auswahl

Referenzprojekt (Mitteleuropa): Kraftwerkswasser, bestehende Gehäuse für 3M-Elemente vom Typ HF740B. Geliefert: kompatible 3M-HF740B-Ersatzelemente, 40" Polypropylen, 15 µm absolut, 12 m² Filterfläche, Buna-N-Dichtung, FDA-konforme Werkstoffe, max. 80 °C, empfohlener Wechsel bei 2,1–2,4 bar Differenzdruck. Nennen Sie uns Wasserstrom, Volumenstrom, Zielfeinheit und Gehäusetyp.

Das passende Gehäuse für diese Lösung

Kraftwerke betreiben meist Edelstahl-High-Flow-Gehäuse, ausgelegt auf den jeweiligen Wasserstrom. Wir liefern kompatible Ersatzelemente für bestehende Gehäuse sowie konfigurierte oder sondergefertigte Edelstahlgehäuse — weltweiter Versand. Nutzen Sie den Gehäuse-Konfigurator für eine neue oder zusätzliche Filterstufe.

Betrieblicher Nutzen

Weniger Wechsel im laufenden Betrieb — Arbeiten passend zu Wartungsfenstern
Geschützte Wärmetauscher und nachgeschaltete Wasseraufbereitung
Niedriger Druckverlust senkt die Pumpenenergie
Element und Gehäuse aus einer Hand

Häufige Fragen

Gibt es einen kompatiblen Ersatz für 3M HF740B im Kraftwerk?

Ja. In unserer mitteleuropäischen Referenz haben wir kompatible 3M-HF740B-Ersatzelemente geliefert: 40" PP, 15 µm absolut, 12 m², Buna-N-Dichtung — direkt einsetzbar im vorhandenen Gehäuse. R+F ist unabhängiger Anbieter kompatibler Ersatzteile, nicht der Originalhersteller.

Entfernt der Filter Härte oder Kieselsäure?

Nein. High-Flow-Elemente halten Partikel und Schwebstoffe zurück. Gelöste Salze, Härte und Kieselsäure entfernt die Wasseraufbereitung (z. B. RO oder Ionenaustausch).

Welche Feinheit für Kraftwerkswasser?

Das hängt vom Wasserstrom und den geschützten Aggregaten ab. Im Referenzprojekt sind es 15 µm absolut. Senden Sie uns Ihre Daten — wir empfehlen eine Feinheit.

Wann sollten die Elemente gewechselt werden?

Nach Differenzdruck — empfohlen bei 2,1–2,4 bar für die Referenzelemente.

Passende Lösung für Ihren Prozess?

Nennen Sie uns Volumenstrom, Medium und Zielfeinheit — wir empfehlen Element und, wenn gewünscht, das passende Gehäuse.